Unter Leitung des stv. Bürgermeisters Benedikt Münch tagte der Fahrenbacher Gemeinderat zum letzten Mal im Jahr 2025. Neben der formellen Annahme von insgesamt sechs Spenden, allesamt für Schule und Kindergärten, ging es um auch um Zukunftsthemen. So müssen im Laufe des kommenden Jahres die Wasser- und Abwassergebühren für die Jahre 2027 bis 2029 neu kalkuliert werden. Eine komplexe Angelegenheit, für die man nach den guten Erfahrungswerten der Vorjahre wieder auf die Allevo Kommunalberatung zurückgreifen will, so der Vorschlag der Verwaltung. Nach kurzer Aussprache folgte das Gremium diesen Plänen, auch wenn die einzelnen Gebührensätze gegenüber der Kalkulation vor drei Jahren etwas gestiegen sind.
Im März 2026 wird ein neuer Landtag gewählt und auch da gibt es einiges zu organisieren, wie Benedikt Münch erklärte. Man brauche wieder die Unterstützung aus den Gremien und der Bürgerschaft um die Wahllokale - die wie bisher in den DGHs und im Bürgerzentrum sein werden - zu besetzen. Die eingeteilten Helfer erhalten zeitig im neuen Jahr ein Schreiben, so Münch. Die Briefwahl - ein Instrument das sich steigender Beliebtheit erfreut - wird auch diesmal wieder zentral in Fahrenbach ausgezählt. Münch`s Dank galt schon vorab allen, die am 08. März den Wahldienst einem geruhsamen Sonntag vorziehen.
„Dreimal Robern“ hieß es bei den Baugesuchen die dem Gemeinderat vorgelegt wurde. Dreimal gab es für die Pläne auch ein „ja“ und so wird in Kürze ein landwirtschaftliches Anwesen um eine neue Halle erweitert und ein marodes Stall– und Scheunengebäude im Ortskern wird abgerissen und durch ein Wohnhaus mit Garage und einer zusätzliche Lagerhalle ersetzt.
Neu geregelt soll im Januar 2026 bei einer Jagdgenossenschaftsversammlung die Jagdsituation in Fahrenbach, Robern und Trienz werden. Etliche Formalien gilt es da zu beachten, so Münch und diverse Vorgespräche laufen bereits. Diesmal galt es festzulegen, dass die Gemeinde Fahrenbach selbst ggf. auf die Selbständigkeit eines Eigenjagdbezirkes verzichtet. Den könnte sie angesichts der vorhandenen Größe von mehr als 75 Hektar beanspruchen. Das wolle man aber nicht, so der Beschluss im Vorfeld der Jagdgenossenschaftsversammlung.
Traditionell werden zum Ende des Jahres auch die statistischen Zahlen der Gemeinde dargelegt. Fahrenbach, so erklärte Benedikt Münch, hat aktuell 2681 Einwohner, das sind 15 Personen weniger als im Vorjahr. 1334 Personen leben in Fahrenbach, 648 in Robern und Trienz steht mit 699 knapp vor der 700-er Grenze. Mit 956 Männern und Frauen ist die Bevölkerungsgruppe über 65 Jahren die größte, 400 Jugendliche bis 18 Jahre sind registriert. Das weibliche Geschlecht hat mit 1375 gegenüber 1306 Männern die Oberhand. Gestorben sind im Berichtsjahr 46 Personen, geboren wurden 18 kleine Erdenbürger. Zehnmal haben Paare im Standesamt Fahrenbach „Ja“ gesagt und 15-mal wurde vorm Standesbeamten der Austritt aus der Kirche erklärt.
Nach der kurzen Besprechung der anstehenden Termine, der Nachfrage nach der Reparatur der Wasserpumpe am Spielplatz Trienz und der Mitteilung, dass sich die Firma Kispert jetzt den Restarbeiten zum Glasfaserausbau in Robern angenommen habe, beendete Benedikt Münch die Sitzung mit den besten Wünschen für Rat und Bürger für die kommenden Festtage. Ein Extra-Genesungswunsch ging an Bürgermeister Jens Wittmann der sich im Krankenstand befindet.