Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,
die Weihnachtstage und der Jahreswechsel rücken näher. Diese besonderen Tage, die von vielen schon lange vorher akribisch geplant werden, laden uns eigentlich dazu ein inne zu halten, zurück zu blicken und zugleich hoffnungsvoll nach vorne zu schauen. Leider vergessen wir aber oft in der Hektik des Alltages und beim Bestreben nach einem „perfekten Fest“ uns bewusst zu machen was wirklich zählt. Die Weihnachtszeit ist eine Zeit des Zusammenhalts, der Freude, der Hoffnung und des Friedens. In unserer vielfältigen Gemeinschaft sollen nicht populistische Parolen oder unsere kulturelle Herkunft im Vordergrund stehen, sondern Werte wie Respekt, Toleranz und ein friedliches Miteinander, die uns als Menschen verbinden. Gönnen wir uns doch alle die Muse, während der „ruhigen Zeit“ mal genau an diese Werte zu erinnern, die unser Zusammenleben auszeichnen und prägen, aber leider längst nicht mehr selbstverständlich sind. Es gibt in unserer so durchgetakteten, schnelllebigen und dadurch hektischen Zeit ja durchaus Dinge, die wir kaum beeinflussen können, die aber von höchster Priorität sind. Die Rede ist vom Glück, das keiner weder online noch stationär kaufen kann und einer stabilen Gesundheit, die sich auch nicht in Geschenkpapier wickeln lässt. In diesem Zusammenhang geht unser Dank an alle, die im Gesundheitswesen - egal ob haupt- oder ehrenamtlich - tätig sind, und trotz der laufenden Diskussionen um Reformen, Kürzungen oder Schließungen einfach da sind, wenn sie gebraucht werden.
„Da sein, wenn man gebraucht wird“, das war auch im nun zu Ende gehenden Jahr ein großes Plus unserer beiden Kommunen. Im Rahmen des Jubiläums zum 50-jährigen Bestehen der Gemeinden Limbach und Fahrenbach, gab es zu dem eh schon so beachtlichen Angebot von Festen, Veranstaltungen und Begegnungen, Zusammenkünfte, die sicher Spuren hinterlassen haben und das „Wir-Gefühl“ weiter steigerten. Herzlichen Dank daher für den Einsatz und die Begeisterung vieler Menschen, die bei den so verschiedenen Events organisiert, unterstützt und mitgewirkt oder einfach mitgefeiert haben.
Liebe Bürgerinnen und Bürger,
uns und den politisch Verantwortlichen in den Gremien wie Ortschaftsrat, Gemeinderat oder Kreisrat ist klar, dass wir vor großen Herausforderungen stehen. Die Etats sind knapp und die Aufgaben werden nicht weniger. Dennoch müssen wir alles dafür tun, dass unsere Gemeinden Fahrenbach und Limbach attraktiv und damit lebens- und liebenswert bleiben. Unser Männergesangverein Trienz/Limbach bringt das regelmäßig auf den Punkt, wenn er singt „Ich bin ein Dorfkind, darauf bin ich stolz“. Lassen Sie uns in diesem, besten Sinne alle Dorfkinder bleiben und helfen sie mit, egal ob im politischen, kirchlichen oder gesellschaftlichen Bereich, dass die Entwicklung unserer Heimat auch im kommenden Jahr ein Stück weiter vorangeht.
Nutzen wir doch alle die Zeit um „zwischen den Jahren“ mal durchzuatmen, einen Gang zurück zu schalten und in der Familie Kraft und Energie für das Neue, Unbekannte und Herausfordernde, das 2026 sicher mitbringt, zu sammeln.
Unsere Gedanken sind auch bei all denen, die auf ein Jahr mit Schmerz, Enttäuschung oder gar tiefer Trauer zurückblicken. Lassen Sie all das Erlebte und Gefühlte in der weihnachtlichen Hoffnung aufgehen und mögen ihnen immer Menschen die Zuhören können hilf- und trostreich zur Seite stehen.
Allen Bürgerinnen und Bürgern ein frohes Weihnachtsfest und uns allen den in vielen Weihnachtsliedern besungenen „Friede auf Erde“, egal ob direkt vor unserer Haustür, in der Gemeinde, der Region oder in der Weltpolitik. Das Wichtigste aber „bleiben oder werden Sie gesund“.
Herzlichst
Ihre Bürgermeister
Jens Wittmann, Fahrenbach Thorsten Weber, Limbach