Vandalismus am Pavillon am Kürzenberg – Gemeinde und Heimatverein zeigen klare Haltung | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Mit viel ehrenamtlichem Engagement geschaffen – nun durch Graffiti und Schmierereien massiv verunstaltet

Vandalismus am Pavillon am Kürzenberg – Gemeinde und Heimatverein zeigen klare Haltung

Der Pavillon am Kürzenberg ist seit einigen Jahren ein beliebter Anlaufpunkt für Wanderer, Spaziergänger und Erholungssuchende. Was heute ein fester Bestandteil der Naherholung in Fahrenbach ist, wurde mit großem ehrenamtlichem Engagement und finanziellem Aufwand des Heimatvereins Fahrenbach sowie mit Unterstützung der Gemeinde Fahrenbach und des Naturpark Neckartal-Odenwald geschaffen.

Viele Stunden Arbeit, Engagement und Herzblut wurden investiert, um diesen schönen Ort für die Allgemeinheit zu gestalten. Umso größer ist die Enttäuschung über die aktuellen Vandalismusschäden.

Der Pavillon wurde durch zahlreiche Schmierereien massiv verunstaltet. Für diejenigen, die sich ehrenamtlich für die Anlage einsetzen und sie pflegen, ist dies besonders bitter. Denn hinter dem Pavillon stehen nicht nur Material und finanzielle Mittel, sondern vor allem das Engagement von Menschen, die etwas für die Gemeinschaft schaffen wollten.

Nach derzeitiger Einschätzung könnten Jugendliche für die Beschädigungen verantwortlich sein. Die Gemeinde Fahrenbach wird die Sachbeschädigung zur Anzeige bringen.

Bürgermeister Jens Wittmann findet deutliche Worte:

„Es macht mich betroffen und auch wütend, wenn ein Ort, der mit so viel ehrenamtlichem Einsatz für die Allgemeinheit geschaffen wurde, mutwillig beschädigt und verunstaltet wird. Hier haben Menschen ihre Freizeit investiert, um etwas Schönes für unsere Gemeinde zu schaffen. Das verdient Respekt und keine Schmierereien. Vandalismus ist kein Kavaliersdelikt – er verursacht Schaden und enttäuscht all diejenigen, die sich für unsere Gemeinschaft einsetzen.“

Heimatverein lobt Belohnung aus – Bürgermeister legt privat 100 Euro dazu

Der Heimatverein Fahrenbach möchte die Sache nicht einfach auf sich beruhen lassen und hat für Hinweise, die zur Ermittlung der Verantwortlichen führen, eine Belohnung in noch offener Höhe ausgelobt.

Bürgermeister Jens Wittmann hat sich darüber hinaus entschlossen, die Belohnung privat um 100 Euro zu erhöhen.

Gemeinde und Heimatverein bitten die Bevölkerung deshalb um Mithilfe. Wer Beobachtungen gemacht hat, Hinweise zu den Verursachern geben kann oder weiß, wer für die Schmierereien verantwortlich ist, wird gebeten, sich zu melden.

Gleichzeitig richtet der Heimatverein einen direkten Appell an die möglichen Verursacher:

Meldet euch. Übernehmt Verantwortung für das, was passiert ist.

Es geht dabei nicht ausschließlich darum, Schuldige zu finden und zu bestrafen. Vielmehr soll auch die Möglichkeit bestehen, den entstandenen Schaden gemeinsam zu beheben.

Bürgermeister Jens Wittmann betont:

„Wer einen Fehler gemacht hat, sollte den Mut haben, dazu zu stehen. Wir sind bereit, mit den Verantwortlichen ins Gespräch zu kommen. Wenn sich die Verursacher melden und Verantwortung übernehmen, wollen wir gemeinsam überlegen, wie der Schaden wiedergutgemacht werden kann. Entscheidend ist, dass der Pavillon wieder in einen ordentlichen Zustand versetzt wird und aus der Sache auch etwas gelernt wird.“

Der Heimatverein Fahrenbach hofft insbesondere auf Hinweise aus der Bevölkerung. Gleichzeitig soll deutlich gemacht werden, dass das Engagement für den Pavillon und die gesamte Anlage weitergeht.

Denn der Pavillon am Kürzenberg ist ein Ort für alle. Ein Ort zum Ausruhen, zum Begegnen und zum Genießen der Natur. Dass dieser Ort erhalten bleibt und gepflegt werden kann, ist nur möglich, wenn gemeinschaftliches Eigentum auch entsprechend respektiert wird.

Die Gemeinde Fahrenbach und der Heimatverein Fahrenbach bedanken sich bei allen Bürgerinnen und Bürgern, die mit offenen Augen durch die Gemeinde gehen und dazu beitragen, dass solche Orte geschützt und erhalten bleiben.

Hinweise können an den Heimatverein Fahrenbach oder die Gemeinde Fahrenbach gerichtet werden.