Ehrungen und Verabschiedungen bei der Gemeinde Fahrenbach | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Ehrungen und Verabschiedungen bei der Gemeinde Fahrenbach

Zugegeben, der Winter ist (fast) vorbei und deshalb darf man über die Bezeichnung „Winterfeier“ auch geteilter Meinung sein. Dass die Zusammenkunft der Bediensteten der Gemeinde Fahrenbach aus allen Funktionsbereichen mitsamt den ehemaligen Mitarbeitern erst so spät stattfand ist aber begründet, so Bürgermeister Jens Wittmann. Ihn selbst zwangen Probleme mit der Wirbelsäule ins Krankenhaus und dann in Reha. „Jetzt aber, so der Fahrenbacher Bürgermeister, ist alles wieder gut“ und deshalb begrüßte er gut gelaunt eine stattliche Zahl von Gästen im Bürgerzentrum am Limes. Neben den Mitarbeitenden der Verwaltung, dem Bauhof, dem Abwasserzweckverband, den Kindergärten in Fahrenbach und Robern und der Schulverwaltung waren auch die Gemeinderäte mit von der Partie. Gern gesehen war zudem das Gros der Pensionäre, Revierförster Wolfgang Kunzmann, sowie die Bürgermeister-Stellvertreter Benedikt Münch und Tobias Martin sowie Ortsvorsteherin Susanne Frauenschuh und Ortsvorsteher Uwe Kohl.

Nach dem gemeinsamen Gedenken an den früheren Bauhofleiter Michael Jakob, der kürzlich verstorben ist, blickte Jens Wittmann auf ein Jahr zurück, das für die Kommune sehr fordernd war. Die Aufgaben werden mehr und die Finanzmittel weniger, so fasste es Wittmann zusammen. Deshalb wird wichtig werden, dass in den neu ausgewiesenen Flächen und in den vorhandenen Baulücken bald gebaut wird, damit auch wieder die leicht rückgängigen Einwohnerzahlen steigen. „Bange machen gilt eh nicht“, so Wittmann der auch die Maßnahmen im investiven Bereich erwähnte. Alles in allem können wir uns sehen lassen, so sein Fazit an die Adresse aller Mitarbeitenden.

Zu denen gehören künftig Monika Klotz und Jutta Eppel nicht mehr. Beide dürfen seit geraumer Zeit nach einem langen Berufsleben ihren wohlverdienten Ruhestand genießen. Wittmann ging auf die Vita der beiden ein und lobte sie als stets motivierte Mitarbeiterinnen, die sich engagiert für ihre Gemeinde eingesetzt haben. Monika Klotz, so erklärte Wittmann bei der Übergabe eines Präsentes, war zuletzt Leiterin des Kindergartens „Sonnenschein“ in Fahrenbach, gleichermaßen wertgeschätzt von Kindern, Eltern, Kollegen und der Verwaltung. Quasi gleich nebenan war Jutta Eppel ebenfalls seit 2011 zum Wohle von Kindern im Einsatz. Sie war für Grundschulkinder im Rahmen der Kernzeitbetreuung tätig. „Auch das ist ein weites Feld“, so der Bürgermeister, das sich nach Einführung erst sukzessive entwickeln musste. „Auch dank deines großen Engagements, so Wittmann, ist das gelungen und Kinder und Eltern waren mit den Angeboten gleichermaßen zufrieden“. Jens Wittmann übergab an beide Präsente und Blumen mit den besten Wünschen für gute Gesundheit und für die Ehemänner gabs ebenfalls ein Präsent.

Ihr 25-jähriges Jubiläum im öffentlichen Dienst feierte kürzlich die Erzieherin Simone Kempert. Die aus Trienz stammenden Erzieherin, die mit Beginn ihrer Ausbildung und dem Anerkennungsjahr im Millennium-Jahr in die Fußstapfen ihrer Mutter trat, ist seit 2020 im Fahrenbacher Kindergarten tätig. „Man spürt in der täglichen Arbeit, dass du in deinen vorherigen Stationen, u.a. in Lohrbach und Schefflenz, viel mitgenommen hast, das dir heute in der Erziehungsarbeit zu Gute kommt“. Ganz besonders freue ihn, so Wittmann bei der Übergabe einer Urkunde und einem Blumengebinde, dass sich Simone Kempert auch bei der Praxisanleitung für die neuen Auszubildenden engagiert. 25 Jahre im Erziehungsbereich ausschließlich bei der Gemeinde Fahrenbach stehen bei Lidia Schmitt in der Vita. Seit dem 01.04.2000 arbeitet sie als Erzieherin in den Kindergärten in Fahrenbach und Robern und bringt sich da entsprechend ihrer Ausbildung besonders im musisch-pädagogischen Bereich und bei den Bewegungsangeboten ein. Ihr Deputat, so der Bürgermeister, wurde immer wieder angepasst, was auch ein Indiz für die Wertschätzung von Lidia Schmitt ist.

Ein Vierteljahrhundert beim gleichen Arbeitgeber kann auch Werner Nerpel vorweisen. „Der gelernter KFZ-Mechaniker und Betriebsschlosser war meine erste Einstellung als Bürgermeister“, erklärte Wittmann augenzwinkernd. „Deine Kenntnisse in vielen Bereichen und dein Faible für Maschinen haben dich zu einem „Allrounder“ gemacht, den man in einem Bauhof einfach braucht. Schön dich im Team zu haben“, so Wittmann an die Adresse von Werner Nerpel, für den es auch eine Urkunde und Präsente gab.

Noch getoppt wurde diese „Betriebstreue“ aber von Elke Kirschenlohr. Die Fahrenbacherin ist nämlich seit nunmehr vierzig Jahren bei der Gemeindeverwaltung Fahrenbach beschäftigt. Als junges Mädchen begann sie Ende 1984 ihre Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten beim damaligen Bürgermeister Erwin Reichert. Dem folgten Richard Reimold und dann Jens Wittmann, bei denen die multifunktional einsetzbare Mitarbeiterin, genau wie im Kollegenkreis, stets hohes Ansehen genoss. Ihr Aufgabengebiet in den letzten vier Jahrzehnten liest sich wie eine Aufzählung der Tätigkeiten einer Kommune. Vom Meldeamt, über das Standesamt, den Sozialbereich, das Protokollwesen bis zur Veranlagung von Steuern und der Kassenführung ist alles dabei. Aktuell ist Elke Kirschenlohr, die sich auch gerne fort- und weitergebildet hat, vornehmlich als Kassenverwalterin und als Standesbeamtin aktiv. „Doch auch in allen anderen Bereichen der Verwaltung wird der Rat von Elke immer gesucht“, so Wittmann unter dem Applaus der Kollegen. Klar, dass es für das 40-jährige Jubiläum neben einer Urkunde auch ein Präsent gab. Jens Wittmann hieß dann noch die neuen Mitarbeiter/innen im Kollegenkreis willkommen und dankte allen Anwesenden für ihren Einsatz im jeweiligen Funktionsbereich. Alle gemeinsam, so Jens Wittmann, verstehen sich als Verantwortungsgemeinschaft und blicken trotz aller Bedenken doch gemeinsam zuversichtlich in die Zukunft. Sein Dank galt dann noch dem Team, das durch schmucke Blumendeko die späte Winterfeier letztlich doch noch ein Stück weit frühlingshaft machten.