Bericht der Generalversammlung der Feuerwehr Robern 2026 | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Bericht der Generalversammlung der Feuerwehr Robern 2026

Einen Generationswechsel auf zwei wichtigen Positionen der Wehrführung vollzog die Freiwillige Feuerwehr Robern bei der diesjährigen Generalversammlung. Nach fast 25 Jahren gab Lorenz Jehl die Kassengeschäfte der Feuerwehr-Abteilung ab und nach schier unglaublichen 45 Jahren legte Klaus Münch sprichwörtlich den Griffel aus der Hand. Nach viereinhalb Jahrzehnten ließ er sich mit dem Wechsel zur Alterswehr nicht mehr für das Amt des Schriftführers aufstellen, sondern wird künftig „nur“ noch als Vertreter der Feuerwehr-Senioren aber auch – und das gefällt den Feuerwehrlern – als Küchenchef bei den Floriansjüngern mitarbeiten. Klar, dass diese beiden Personalien bei der Versammlung, zu der Bürgermeister Jens Wittmann, Ortsvorsteher Uwe Kohl, Gesamtkommandant Matthias Brand sowie Gemeinde- und Ortschaftsräte ins Gerätehaus gekommen waren, im Mittelpunkt standen. Nachfolger der beiden Urgesteine, die beide betonten wie gerne sie doch ihrer Tätigkeit nachgekommen sind, wurden Florian Huß als Schriftführer und Benedikt Münch als Kassenwart. Bei den anderen Positionen ist Kontinuität angesagt. So bleibt Marco Konrath weiter Kommandant sein Stellvertreter ist Markus Wesch. Im Feuerwehr-Ausschuss wirken Torsten Roos, Max Galm und eben Klaus Münch mit. Kassenprüfer bleiben Udo Galm und Erwin Bauer. Los ging die, so Kommandant Marco Konrath, ganz besondere Sitzung mit der Totenehrung und dem Bericht von Schriftführer Klaus Münch. Der wurde wieder mal seinem Ruf als Chronist gerecht, dem nichts entgeht und der in seinem ausführlichen Vortrag auch gerne mal ein Bonmot einbaut.

Münch berichtete von diversen Einsätzen bei technischen Hilfen, Kleinbränden und örtlichen Veranstaltungen. Der Feuerwehrbedarfsplan wird umgesetzt und natürlich blieb das Schlachtfest der Feuerwehr – auch diesmal gut besucht – nicht unerwähnt. Die Kameraden sind mit Spaß, aber auch mit der nötigen Ernsthaftigkeit dabei und deshalb, so Münch ziehe er ein finales Fazit „In der Robern Feuerwehr bewegt sich viel, personell und technisch“. Nimmt man die Länge der Berichte, dann ist Lorenz Jehl genau das Gegenteil seines Vorstandskollegen. Sein Kassenbericht fällt stets unter die Rubrik „Kurz und bündig“, sagt aber alles aus, wie Udo Galm auch im Namen seines Prüferkollegen Erwin Bauer testierte. Galm beantragte auch die dann einstimmig gewährte Entlastung.

Kommandant Marco Konrath ging auf die 12 Einsätze im Jahr 2025 ein und sprach davon, dass man die sog. Tagesstärke deutlich erhöht hat. Im Schnitt waren tagsüber acht Männer da, wenn die Melder das Alarmzeichen gaben. In den Abend- oder Nachstunden ist die Mann-Stärke eh kein Problem mehr, seit die Roberner Abteilung auf 23 Aktive setzen kann. Wichtig, so Konrath sind auch die elf Kameraden der Alterswehr die den Jungen bei Belangen rund ums Gerätehaus und der Materialverwaltung den Rücken freihalten. Der Dachausbau im Gerätehaus läuft gut und so kann wohl bald die geplante Kleiderkammer in Betrieb gehen. Was mit dem übrigen neu gewonnen Raum passiert wird derzeit geklärt, so der Kommandant der auf den Tag der offenen Tür am 20.06.26 hinwies. Vielleicht bringt der ja genau wie das Dorffest weitere Interessierte zu unserem Team in dem die Hilfe für Andere auch Spaß macht. Das gute Miteinander und die Beteiligung an diversen Aus- und Fortbildungen lobte dann auch der stv. Kommandant Markus Wesch, der bei den Roberner für diesen Part verantwortlich zeichnet. Wir sind auf einem guten Stand, so Wesch der eine gute Ausbildung als eminent wichtig sieht, denn nur die bringt Handlungssicherheit im Ernstfall. Sein Dank galt auch dem Kommandanten für seine ruhige und umsichtige Führung der Wehr.

Von einer tollen Roberner-Truppe sprach Fahrenbachs Bürgermeister Jens Wittmann. Die Wehr ist gut aufgestellt, die Führungsgruppe arbeitet harmonisch zusammen und auch der Kontakt zur Verwaltung ist vorbildlich. Zudem stehen Kommune und Gemeinderat den Ideen und Plänen der Floriansjünger immer positiv gegenüber. Auch der Wunsch nach einem MTW-Fahrzeug mit dem man auch die Jugendfeuerwehrler sicher transportieren kann, ist angekommen und man sucht nach Lösungen. Wittmann dankte nochmal explizit Lorenz Jehl für die Kassenführung und Klaus Münch für die beachtlichen 45 Jahre als Schriftführer.

Gesamtkommandant Matthias Brand sprach dann von einem Rekordjahr, auf das man zurückblickt. Es gab gemeindeweit 25 Einsätze, die insgesamt 72 Feuerwehrler – so viel hatte die Gesamtwehr noch nie - abwickelten. So viel wie lange nicht nutzen auch die Weiterbildungsmöglichkeiten. Gleich 45 Teilnehmer konnte er zu Schulungen anmelden. „Und das Gute“, erklärte Brand, „es geht in diesem Jahr grade so weiter.“ Dafür dankte der Gesamtkommandant auch der Gemeinde, die all das ermöglicht. Die Anforderungen werden nicht weniger, deshalb ist weiter Engagement und Motivation gefragt. „Wir können auf die Feuerwehr stolz sein“, so der Gesamtchef mit dem Dank an Wehrleute und Kommandanturen.

Roberns Ortsvorsteher Uwe Kohl freute sich über die steigende Zahl von Wehrleuten und das Engagement der jungen Kräfte. Er dankte allen für den Einsatz und die Bereitschaft an allen Tagen und Nächten für andere da zu sein. Die erfolgreiche Ausbildung gebe der Bevölkerung ein gutes Gefühl und die zeigt das auch durch ihre Präsenz bei den Veranstaltungen der Wehr. „Ihr genießt eine hohe Wertschätzung“, so der Ortsvorsteher, der auch für die Mitwirkung an allen örtlichen Veranstaltungen dankte. Da gibt es kein „nein“ und das wisse man auch im Ortschafts- und Gemeinderat. „Bleibt dran und behaltet die Nachwuchsarbeit bei“, so Kohl.

Kommandant Marco Konrath dankte für die Lobesworte und hob nochmal das gute Miteinander von Jung und Alt in der Roberner Wehr heraus. Er hatte dann noch Präsente dabei für Klaus Münch und Norbert Neukirchner, den Hausmeistern im Gerätehaus, genau wie für Gerätewart Torsten Roos, den stv. Kommandanten Markus Wesch und den Social-Media-Mann Florian Huß.

Abgeschlossen wurde der Sitzungsabend mit der Beförderung von Patrick Walter, Florian Huß und Dominik Albert zum Feuerwehrmann. „Das ist aber nur der Anfang der Beförderungsleiter, schmunzelte Marco Konrath und das „Nachwuchs-Trio“ nickte vielsagend. So muss es sein und deshalb, muss uns feuerwehrtechnisch vor der Zukunft nicht bange sein, so sein Schlusswort.